Henry Miller says:

“To be joyous is to be a madman in a world of sad ghosts.” (sexus, 31)

“Every day we slaughter our finest impulses. That is why we get a heartache when we read those lines written by the hand of a master and recognize them as our own, as the tender shoots which we stifted because we lacked the faith to believe in our own powers, our own criterion of truth and beauty. Every man, when he gets quiet, when he becomes desperately honest with himself, is capable of uttering profound truths. We all derive from the same source. There is no mystery about the origin of things. We are all part of creation, all kings, all poets, all musicians; we have only to open up, only to discover what is already there.” (sexus, 25f.)

Child’s song

Buchtipp: Carl Gustav Carus “Natur und Seele”

“gegenwärtig aber genüge es, daß ich, was das Unbewußte der Natur und unserer Seele betrifft, es nur kurz und unmittelbar als “ein Göttliches” bezeichne. Dasselbe nämlich, was die Weltkörper ihre Bahnen führt und was die Kristallisation der Schneeflocke bestimmt, wie die Bildung und Entwickelung des Kückleins im Ei, dasselbe wie die Entfaltung der Pflanze ebenso regelt, wie es den dunklen Trieb des Zugvogels oder Insekts beherrscht, es ist immer und überall die eine allgemeine Offenbarung des ewig schaffenden göttlichen Geistes, oder, wie man es auch ausdrücken kann, die eine Erscheinung des Göttlichen im Leiblich-Werdenden;” (S.9)

BuchTipp: The Divine Matrix: Bridging Time, Space, Miracles, and Belief

by Gregg Braden

Kräuterspass

Wiesenkräuterbutter-Bärlauch-Gundermann

Laabkraut Pimpinella Taubnessel Vogelmiere Gundermann

The Story of Stuff

CRAZY HEART – Ryan Bingham Performs The Weary Kind

Jeff Bridges “Crazy Heart”

ab 4.März 2010 in den Kinos

Movie Site

BuchTipp för skandinavister: FEM TERMINER I FREIBURG [Fünf Semester in Freiburg]

av Björn Levander

Författarhuset 2009
ISBN-nr: 978-91-89390-81-2

Författarhusets kommentar:

Författaren reser till Freiburg för att skriva en avhandling i teatervetenskap om Goethes Faust. I den sydtyska studentstaden upptäcker han inte endast en naturskön idyll, utan också en kulturell smältdegel. Snart börjar särpräglade, vitala människor och existentiella problem att korsa hans väg. Den första terminen präglas av den provokative och överbegåvade Egil från Norge och hans rörande italienske vän Paulo. Sedan följer en motsättningsfylld kärlekshistoria med Mirela från Bulgarien, en konfrontation med Marcus och omöjligheten att vara någons förebild, vänskap med den f.d. pubägaren Bernd, ett dubbelbottnat erotisk förhållande till en medelålders kvinna, samt beskrivningen av tiden som inneboende hos den svartarbetande Ralf. Genom alla berättelserna löper en diskussion om ärlighet, sanning och mening, som i det sista kapitlet ställs på sin spets i mötet med Antonia, en tysk aktris som tycks kunna spela alla roller, även den som sig själv. Med inslag av dagbok, reseberättelse och essä skapar författaren en personlig skönlitterär form, där djupaste allvar går hand i hand med självironi och situationskomik. Resultatet är en underhållande filosofisk roman med människor av kött och blod i centrum.

Fünf Semester in Freiburg

Der Autor reist nach Freiburg, um eine theaterwissenschaftliche Dissertation über Goethes Faust zu schreiben. In der süddeutschen Studentenstadt entdeckt er nicht nur eine naturschöne Idylle, sondern auch einen kulturellen Schmelztigel. Bald beginnen besonders geartete, vitale Menschen und existenzielle Probleme seinen Weg zu kreuzen. Das erste Semester ist geprägt vom provokativen überbegabten Egil aus Norwegen und seinem rührenden italienischen Freund Paulo. Darauf folgen eine widersprüchliche Liebesgeschichte mit Mirela aus Bulgarien, eine Konfrontation mit Markus und der Möglichkeit, jemandes Vorbild zu sein, eine Freundschaft mit dem ehemaligen Kneipeninhaber Bernd, ein doppelbödiges erotisches Verhältnis zu einer Frau mittleren Alters und eine Beschreibung der Zeit als Mitbewohner des schwarz arbeitenden Ralfs. Durch alle Erzählungen hindurch zieht sich eine Diskussion über Ehrlichkeit, Wahrheit und Sinn, die im letzten Kapitel im Treffen mit Antonia, einer deutschen Schauspielerin, die alle Rollen zu spielen können scheint, sogar die als sie selbst, auf die Spitze getrieben wird. Mit Tagebuch-, Reisebericht- und Essayeinschlägen kreiert der Autor eine persönliche belletristische Form, in der tiefster Ernst Hand in Hand geht mit Selbstironie und Situationskomik. Das Resultat ist ein unterhaltsamer philosophischer Roman mit Menschen aus Fleisch und Blut.

Leserstimmen:

„Der Roman pendelt zwischen deftigen Beschreibungen ungewöhnlicher Situationen und tiefen Gedanken über das Leben und darüber, seine Mitmenschen ernst zu nehmen. Die Beschreibung der Reise in den Süden ist der witzigste Romananfang, den ich seit langem gelesen habe.“
Paula Krumlinde<a

„Ich mag die Art des Buches, Gefühle und Stimmungen zu beschreiben. Alles ist so gegenwärtig, fast wie bei einem Film.“
Kristina Wiberg

„Es gibt wenige Bücher, in denen die Charaktere über wichtige Dinge reden, noch weniger in denen sich der Verfasser traut, dies auf langsame Weise zu tun. Und alles ohne Anstrengung. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl: es kann scheinbar so einfach sein, ein richtig gutes Buch zu schreiben.“
Johan Jendeberg

Fem terminer i Freiburg ist ein Buch, das man nur schwer aus der Hand legen kann. Genauso wie ich mich frage, wie es für die Hauptfiguren und die anderen Charaktere des Buches ausgehen wird, frage ich mich, was für eine Art Buch ich überhaupt lese. Wohin soll all das führen? Worauf läuft am Ende alles hinaus? Und nachdem ich das Buch fertig gelesen habe, bleibe ich zurück mit Gedanken über mein eigenes Leben: Was heißt es, erwachsen zu sein? Was bedeutet es, Mann zu sein? Was heißt es, Schwede zu sein? Was bedeutet es, intellektuell zu sein, modern und offen für die Menschen, denen man in seinem Leben begegnet? Die Sprache im Buch besitzt einen Schwung, der bewirkt, dass ich sowohl sehr gerührt werde als auch sehr viel lache.“
Viktor Björnberg

BuchTipp: “Die emphatische Zivilisation: Wege zu einem globalen Bewusstsein”

>> Kritik auf Dradio Kultur zum Lesen und Hören:

“Jeremy Rifkin: “Die empathische Zivilisation”, Campus Verlag, 2010

Lange Zeit dominierte die These, die Menschheit habe sich nur aus Eigennutz und zur Lustmaximierung entwickelt. Jeremy Rifkin hingegen sieht die Menschheitsgeschichte als fortwährende soziale Interaktion. Das Problem: Je größer unsere Verbundenheit im Zuge der Globalisierung, um so größer ist auch unser Energieverbrauch.”

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